Die Zukunft im Gepäck: Wenn Fleiß zu echtem Können wird

In der vollbesetzten Dr.-Stammberger-Halle wurden die Auszubildenden aus den Regionen Kulmbach, Bayreuth, Coburg und Lichtenfels offiziell in den Gesellenstand erhoben. Ein festlicher Abend, der eindrucksvoll zeigte: Das Handwerk in der Region ist lebendig, modern und unverzichtbar wie eh und je.
Sternstunden für den Nachwuchs: Auszeichnung der Besten
Ein besonderer Höhepunkt der Feier war die Ehrung der Prüfungsbesten. Für ihre herausragenden Leistungen wurden mehrere Junggesellinnen und Junggesellen gesondert auf die Bühne gebeten und mit Anerkennungsurkunden sowie Präsenten ausgezeichnet. Ihre hervorragenden Prüfungsergebnisse sind nicht nur ein persönlicher Erfolg, sondern auch ein Beleg für die hohe Qualität der Ausbildung in den regionalen Handwerksbetrieben.
Besonders ausgezeichnet wurden vier Prüfungsbeste, die jeweils einen hervorragenden Notendurchschnitt erreicht haben:
Ausbildungsbetrieb: Schreinerei Heidenreich GmbH, Gesees
Ausbildungsbetrieb: Martina Fischer, Hollfeld
Ausbildungsbetrieb: Reinhard Mauerer GmbH, Waldmünchen
Ausbildungsbetrieb: Schreinerei Stahlmann GmbH, Bayreuth
Ein weiterer besonderer Moment galt der Kammersiegern.
Felix Scharpf, Seßlach, Brauer und Mälzer, Julian Wewel, Neustadt b. Coburg, Elektroniker, Thi Thu Ha Luu, Hof, Fachverkäuferin im LMH, David Vogel, Stammbach, Fleischer, Luis Hohenreuther, Neudrossenfeld, Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker, Maya Raab, Bamberg, Konditorin, Hans Eckardt, Schwarzenbach a.d. Saale, Land- und Baumaschinenmechatroniker, Maximilian Berger, Neuenmarkt, Mechatroniker für Kältetechnik, Philipp Schuster, Forchheim, Zimmerer.
Auch die besten Gesellinnen erhielten eine besondere Ehrung. Ihre Leistungen wurden im Rahmen der Feier ausdrücklich hervorgehoben und mit viel Applaus gewürdigt. Sie stehen stellvertretend für viele junge Frauen, die sich mit Leidenschaft und Fachkompetenz für einen handwerklichen Beruf entschieden haben und damit wichtige Impulse für die Zukunft des Handwerks setzen.
Musikalisch begleitet wurde die Feier von der Band „Heaven“, die für eine stimmungsvolle Atmosphäre sorgte.
Nach dem offiziellen Teil klang die Freisprechungsfeier bei Begegnungen und Gesprächen im Foyer der Stadthalle aus. Für die frischgebackenen Gesellinnen und Gesellen begann damit zugleich ein neuer Abschnitt: Mit dem Gesellenbrief in der Hand stehen ihnen zahlreiche Wege offen – vom Einstieg ins Berufsleben über Weiterbildungen bis hin zur Meisterprüfung und der späteren Selbstständigkeit.
Die Kreishandwerkerschaft Oberfranken Mitte gratuliert allen neuen Gesellinnen und Gesellen herzlich zur bestandenen Prüfung und wünscht für den weiteren Lebens- und Berufsweg alles Gute, viel Erfolg und vor allem weiterhin die Begeisterung und Leidenschaft für das eigene Handwerk.
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